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Augen auf beim Kaminholz-Kauf!

Einfach irgendein Brennholz nehmen? Das kann gut gehen, muss es aber nicht. Für ein ideales Kaminfeuer sollte Ihr Holz einige Kriterien erfüllen und individuell auf die jeweiligen Umstände und Erwartungen abgestimmt sein. Wir erklären, welche Sorte sich in welcher Qualität für Sie eignet:

Buche ist die klare Nummer eins unter den Brennhölzern. Buchenholz besitzt einen sehr hohen Heizwert (2100 kWh/RM) und erzeugt durch seine hohe Glutbildung langanhaltende Wärme. Zudem fällt beim Verbrennen von Buchenholz wenig Asche an, was Kaminfreunden sehr entgegenkommt. Ein helles Flammenbild und ein angenehmer Duft runden das hervorragende Gesamtbild von Buchenholz ab.

Eschenholz steht der Buche kaum nach – hat sogar das schönere Flammenbild, weil es sehr gleichmäßig abbrennt. Ideal für offene Kamine. Mit ihrem sehr hohen Heizwert ist die Esche als Heizmittel äußerst effizient.

Der niedrige Preis von Erlenholz liegt in der Möglichkeit der leichten Bearbeitung des Weichholzes und in seinem hohen Vorkommen begründet. Mit dem geringeren Heizwert kann die Erle in punkto Effizienz zudem mit den Harthölzern nicht ganz mithalten. Ein geringer Aschewert und das attraktive Flammenbild machen Erlenholz dennoch kamingeeignet und bei Gelegenheitsheizern beliebt.

Nadelhölzer brennen sehr schnell an und entwickeln rasche Hitze, liegen aber in ihrer Brenndauer deutlich hinter den Harthölzern. Zudem sprühen Nadelhölzer oft Funken und haben einen hohen Harzanteil. Fazit: Zum schnellen Hochheizen eines Ofens gut geeignet, für einen gemütlichen Abend vor dem Kamin jedoch nicht das passende Holz.

Unsere vier goldenen Regeln für den Holzkauf:

  • Wer hat‘s erfunden? Heimisches Holz wird nach deutschen Forststandards an- und abgebaut und damit nachhaltiger als die meisten Hölzer aus dem Ausland. Zudem sind die Transportstrecken bei deutschem Holz wesentlich geringer und damit umweltschonender. Mehr Infos zur Herkunft unseres Holzes.
  • Auf die Länge kommt’s an! Achten Sie beim Kauf unbedingt auf die Scheitlänge. Längen bis 30 cm passen in jeden üblichen Kamin. Was darüber hinausgeht (40 – 50 cm) ist meist für Holzheizungen gedacht und für den heimischen Kamin daher oft unbrauchbar, zumindest jedoch sehr unpraktisch.
  • Bist du noch ganz frisch? Frisches Holz ist zwar im Einkauf günstiger, doch muss es je nach Restfeuchte noch bis zu zwei Jahre trocken gelagert werden, bevor es verbrannt werden kann. Kammergetrocknetes Holz mit einer Restfeuchte von unter 20% dagegen kann sofort nach dem Kauf zum Heizen verwendet werden.
  • Der Preis ist heiß! Im Kaminholzmarkt Preise zu vergleichen, kann zur großen Herausforderung werden. Um es Ihnen so leicht wie möglich zu machen, gibt Timber MacPom neben dem Preis für den Raummeter auch die Umrechnung auf den Schüttraummeterpreis an (Achtung: Der Preis für den Schüttraummeter ist immer niedriger, weil 1 SRM etwa 0,7 RM entspricht). Mehr Infos gibt’s hier.

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