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Frauenpower aus Röbel für Röbel

Ein Tag mit Melanie Kasburg! Morgens um viertel vor sechs in Röbel – es ist noch dunkel, als Melanie Kasburg durch das Tor zum Produktionsgelände fährt. Melanie, trotz der frühen Uhrzeit kein bisschen müde, leitet die Kaminholz-Produktion für Timber MacPom. Für gewöhnlich startet der Tag im Aufenthaltsraum. „Die Kollegen und ich treffen uns hier eine Viertelstunde vor Arbeitsbeginn auf einen Kaffee und besprechen den Tag.“ erzählt sie, während der Kaffee bereits einen herrlichen Duft verströmt und die ersten Mitarbeiter hereinkommen.

Das Team umfasst insgesamt 10 Mitarbeiter, Melanie selbst ist seit Oktober 2015 dabei. Ihre Aufgaben sind die Planung und Koordination der gesamten Arbeitsabläufe, um am Ende des Tages die größtmögliche Kaminholz-Menge zu erzielen. „In jeder Produktion greifen viele Einzelabläufe ineinander, laufen parallel oder beeinflussen sich gegenseitig, so auch bei uns“, berichtet Melanie. Doch ohne ein perfektes Zusammenspiel des Teams nützen ihr die besten Maschinen nichts. Deshalb betont sie: „Mir sind die Menschen das Wichtigste!“

Dass die Chemie im Team stimmt, wird schnell klar. Einem Außenstehenden erscheint der Umgangston vielleicht etwas rau, aber gerade dadurch gäbe es auch viel zu Lachen und Fehler zu verzeihen falle leichter, sind sich die Kollegen einig.

Nachdem alle Tagesaufgaben geklärt sind, geht es für Melanie ins Büro. Auf dem Weg über den Platz gesteht sie, dass die Büroarbeit eher eintönig und sie viel lieber draußen sei, um tatkräftig mitanzupacken. Und anpacken ist gewünscht. „Wenn es läuft, spalten wir in einer Durchschnittsschicht von 12 Stunden 3 – 4 LKW Ladungen Rundholz“, so Melanie.

Natürlich laufen die Maschinen mittlerweile auf Hochtouren, es geht den Rundholzbergen an den Kragen. Und ein LKW rollt auch schon auf den Hof, um das fertige Premium-Kaminholz abzuholen. Melanie schnackt kurz mit dem Fahrer und winkt ihn durch zum Beladeplatz. „Das ist jetzt Herberts Aufgabe.“

In Melanies kleinem aber feinen Büro ist der Lärm und das Treiben aus den Produktionshallen wie ausgeblendet. Ein Telefonat mit dem Holzeinkäufer ist in der Ruhe ebenso schnell erledigt, wie das Durchschauen der E-Mails. Bleibt noch Zeit für ein paar persönliche Fragen an die Produktionsleiterin, denn schließlich gibt es doch ein Leben neben Timber MacPom oder? „Na klar“, Melanie nickt. „An freien Tagen übe ich mich im Nichtstun.“ Sie lacht, denn Katze, Haushalt und Garten verlangen auch einen hohen Grad an Aufmerksamkeit. Richtig abschalten könne sie allerdings beim Autofahren, Musikhören und Fotografieren.

Zum Fotografieren bietet die Gegend rund um Röbel allerlei schöne Motive. Die entdeckt man, laut Melanie, am besten außerhalb der großen Touri-Reisewelle. „Ich finde,“ so Melanie abschließend, „dass die Attraktivität der Mecklenburger Seenplatte im Frühjahr und Herbst, ja teilweise sogar im Winter, um einiges größer ist als im Sommer. Natur ist nicht nur Sonne, Strand und Wasser, genauso wenig wie Holz nur Brennmaterial ist.“

Mit diesen Worten schließt Melanie ihr Büro ab und wird für die letzten Arbeitsstunden des Tages noch einmal zur Frau der Tat. Schon von weitem schallt ihr ein „ACHTUNG CHEFIN!“ entgegen, worüber Melanie nur schmunzeln kann – so sind sie halt die Mecklenburger.

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