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Herkunft von Holz: Legal? Illegal? Scheißegal?

Wer auf dem Holzmarkt Angebote vergleicht, kann oft nur schwer oder überhaupt nicht nachvollziehen, woher der Brennstoff eigentlich kommt und welcher Weg hinter dem beworbenen Holz liegt. Gerade Verbraucher, die sich für Holz als Heizmittel entschieden haben, beschäftigen sich neben der Kosten-Nutzen-Rechnung auch intensiv mit der sozioökologischen Auswirkung ihrer Käufe. Damit werden in vielen Haushalten Fragen der Nachhaltigkeit aufgeworfen: Womit wollen wir heizen? Wie teuer darf Holz sein? Welches Verhalten möchte ich mit meinen Einkäufen unterstützen, welches nicht?

Keine Verbrennung ist umweltfreundlich. Auch die von Holz nicht. Neben Kohlenstoffverbindungen gelangen Teere, Harze und andere gasförmige Stoffe in die Luft. Dennoch stößt Holz bei seiner Verbrennung nur so viel CO2 aus, wie der Baum während seiner Lebensdauer durch die Photosynthese aufgenommen hat. Die gleiche Menge würde ein verrottender Baum nach und nach abgeben. Bei zertifiziertem Holz aus Deutschland kann der Verbraucher sichergehen, dass in angemessenen Maße nachgeforstet wird und Holz damit nicht nur als erneuerbare, sondern auch als tatsächlich erneuerte Energie gilt. Zudem belasten kurze Transportwege des Holzes aus Deutschland die Öko-Bilanz im Vergleich nur geringfügig.

Doch wenn der Brennstoff erst über den halben Kontinent von Ost- nach Westeuropa transportiert werden muss, ist klar, dass die Öko-Bilanz solchen Holzes desaströs ausfallen muss. Nachhaltigkeit wird nicht nur durch den CO2-Ausstoß definiert, sondern beinhaltet auch andere ökologische und darüber hinaus soziopolitische Dimensionen. An unserem Beispiel Holz heißt das: Holz aus Osteuropa wird oft nach rein finanziellen und nicht nach ökologischen Aspekten abgebaut. Durch Korruption und Vetternwirtschaft verschwinden so große Waldflächen, ohne dass eine Nachforstung vorgesehen ist.

Die Folgen für die Umwelt sind auf lange Sicht verheerend. Neben der Bedrohung der Artenvielfalt in Flora und Fauna hat der Raubbau eine eklatante Auswirkung auf die Beschaffenheit der Böden. Wüstenbildung und Erosion (Erdrutsche, Überschwemmungen) beeinflussen das Klima nicht nur in der Region, sondern auf dem gesamten Globus.

Um diesen besorgniserregenden Entwicklungen auf dem nach wie vor wachsenden Holzmarkt entgegenzuwirken, haben die Europäische Union im Allgemeinen mit der EUTR (European Timber Regulation) und Deutschland im Speziellen mit dem HolzSiG (Holzhandelssicherungsgesetz) gesetzliche Richtlinien geschaffen, die dem illegalen Holzeinschlag Einhalt gebieten sollen.

Die Sicherheit, dass Kaminholz aus legalen Quellen stammt und nachhaltig nachgeforstet wird, bieten dem Verbraucher nur international gültige Zertifikate. Durch regelmäßige Audits wird offiziell überprüft, ob sich der Hersteller oder Lieferant neben gesetzlichen Bestimmungen auch an nachhaltige Waldwirtschaft hält, die dabei hilft den Lebensraum, Klimaschützer und Wirtschaftsfaktor Wald zu schützen.

Sämtliche Rundhölzer, die Timber MacPom zur Produktion einsetzen, stammen aus deutschen Wäldern, ausnahmslos aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Unsere Vorlieferanten sind dabei ausnahmslos PEFC- und/oder FSC- zertifiziert. Genau wie der Mutterkonzern von Timber MacPom, die Brüning | Gruppe. Hier geht’s zu den Zertifikaten.

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