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Klare Sicht auf loderndes Feuer

Ein bekanntes Ärgernis bei Kaminofenbesitzern besteht in der auftretenden Verrußung der Glasscheiben. Rauchgase schlagen sich während des Verbrennungsprozesses an den kälteren Scheiben nieder. Durch diese Kondensation belegt nach und nach ein dunkler Rußfilm die Innenseiten stellenweise oder flächendeckend. Die Glasscheiben werden schleichend undurchsichtig.

Zur Reinigung der geschwärzten Scheiben gibt es neben dem Griff zum speziellen Kaminreiniger nützliche und günstige Haushaltstipps: Mit einem feuchten Papiertuch, welches in Holzasche gestippt wird, lassen sich verrußte Scheiben säubern – im Falle starker Verschmutzung sind dazu zwei oder mehrere Anwendungen nötig. Auch Ceranfeld-Schaber mit einem Rasierklingeneinsatz lösen den Ruß von den Scheiben. Achten Sie bei dieser Methode unbedingt auf einen spitzen Schabwinkel und exaktes Arbeiten, um eventuelle Schäden am Glas oder Rahmen zu vermeiden. Von aggressiven Chemikalien oder starken Scheuermitteln ist abzuraten, weil sie Glas, Dichtung und Beschichtung des Kamins angreifen können.

Vorbeugen statt hinterherputzen: Was kann ich tun, um die Verrußung der Scheiben zu verhindern?

Verzichten Sie auf Zeitungspapier als Anzünder, nutzen Sie lieber ökologische Anzündhilfen: Zeitungs- und anderes Altpapier enthält künstliche Zusätze, die die Verrußung fördern und dazu die Umgebungsluft verunreinigen. Als Alternative empfehlen wir natürliche Anzündhilfen: Unsere „Öko-Mäuse“ brennen rückstandslos ab und entfachen jedes Feuer.

Nehmen Sie zum Anheizen des Ofens zunächst möglichst kleine Holzscheite, im Bestfall Kleinholz (z.B. „Feuerstarter“). Die Oberfläche der Scheite im Vergleich zum Volumen soll zu Beginn möglichst groß sein, damit die Verbrennung schnell Fahrt aufnimmt.

Brennholz muss grundsätzlich getrocknet sein und eine Restfeuchte von unter 25% aufweisen. Die Verbrennung von zu feuchtem Holz führt zu verstärkter Ruß-Entwicklung und setzt den Heizwert signifikant herab. Zudem darf nur unbehandeltes, naturbelassenes Holz Verwendung finden.

Die Schnittseiten der Holzscheite sollten nicht zur Scheibe zeigen, sondern am besten nach hinten. Dort entsteht die größte Hitze und die stärkste Verbrennung lässt das meiste Holzgas an dieser Stelle austreten. Je weiter die Schnittseiten von der Kaminscheibe entfernt sind, desto weniger Verbrennungsgase können sich darauf niederschlagen.

Bei einem Kamin mit Sekundärluftzufuhr muss die Primärluft nach der Anheizphase stark gedrosselt werden – die Sekundärluft strömt an den Scheiben entlang und transportiert Rußpartikel nach oben ab.

Wenn Sie diese Hinweise beachten, schützen Sie die Glasscheiben Ihres Kaminofens effektiv vor der Rußschicht und behalten den Durchblick.

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